Skischuleinweisung 2011
Ski- und Skisportschule im Pitztal
(Text: Sarah Duscha)
Zwei Tage ging unsere erste Skiausfahrt in das Pitztal in Österreich. Voller Vorfreude trafen wir (Skilehrer, Snowboardlehrer und Assistenten) uns früh morgens pünktlich um vier Uhr zur Abfahrt. Nach ca. fünf Stunden erreichten die drei Busse das Pitztal. Schön sah es dort aus! Und Skifahrer mit ihren Skiern gab es dort auch, aber wo war der Schnee?
Als wir uns umgezogen hatten, ging es auch schon auf den Gletscher. Nach einer etwa 10-minütigen Fahrt mit einer Art Zug durch den Berg erreichten wir die Bergstation. Und tatsächlich, dort war der Schnee. Weiß glitzerte er uns entgegen. Unsere Ausbilder warteten schon auf uns. Also machte sich jeder, nachdem er das wunderschöne Panorama, trotz nicht allzu guter Sichtverhältnisse, bestaunt hatte, auf die Suche nach seiner Gruppe und seinem Ausbilder. Es waren insgesamt zwei Ausbilder aus Österreich und zwei, die wir selbst mitgebracht hatten. Michael Müller trainierte die Skilehrer, ein Österreicher die angehenden Skilehrer und ein weiterer uns Snowboarder.
Telemark
Ein wirkliches Highlight war der Telemarkkurs, der zusätzlich unter der Leitung von Dr. Jörg Wackes angeboten wurde. Dieser begrüßte seine Teilnehmer mit den Worten: “Am Sonntag ist der Kurs zu Ende, aber ihr werdet noch bis Mittwoch an mich denken!“
Nun konnte die vielseitige Fortbildung für alle beginnen. Übungen wurden gemacht, viel Theorie wurde besprochen, es wurde vorgefahren, verbessert, kritisiert und gelobt. Vor allem der Kinderskilauf wurde bei den Assistenten besonders thematisiert und vertieft (auch vom DSV wird dieses Thema stark unterstützt). Am Ende des Tages trafen sich alle an der Bergstation. Die Begeisterung war den Teilnehmern anzusehen. Auch wenn viele sehr erschöpft waren, hat es jedem sehr viel Spaß gemacht. Die zwei Tage waren sehr erfolgreich. Gerade was das Fortbilden anging, konnte jeder einiges mitnehmen, sowohl technisch als auch persönlich. Das lag vor allem an den hervorragenden Ausbildern.
Unsere Pension, „der alte Reiterhof“ erwies sich als die perfekte Unterkunft. Unerwartet gute Schneeverhältnisse, verhältnismäßig gutes Wetter und eine perfekte Organisation von Dirk Fackler trugen zu diesem erfolgreichen Wochenende bei. Es gab keine Verletzungen, außer starkem Muskelkater bei einigen der Telemark-Teilnehmer. Wie Franz Puls berichtete, konnte der Jörg bis Mittwoch wirklich nicht vergessen werden.;) Der Spaßfaktor war auf jeden Fall hoch und jeder, ob jung oder alt, genoss die Ausfahrt sehr.
Am Sonntagmittag verabschiedete Franz Puls, als Skischulleiter, nach einem Gruppenfoto auf dem Gletscher, stolz die Teilnehmer.
Wir Skischul-Lehrer und -Assistenten - ob jung oder alt, Männlein oder Weiblein, sind somit hervorragend auf die neue Saison vorbereitet.
Und was Telemark betrifft: hierzu wird es in Kürze weitere Neuigkeiten geben!
